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Frühes Aufstehen verändert dein Leben

Frühes Aufstehen verändert dein Leben

02 Juni 2018

yogiveda

Frü­her als nötig auf­ste­hen war für mich immer undenk­bar. Ich gehör­te zu den­je­ni­gen, die stun­den­lang nach dem Wecker­klin­geln die Schlum­mer­tas­te drü­cken konn­ten und erst dann auf­stan­den, wenn es schon fast zu spät war, um pünkt­lich zur Arbeit zu kom­men. Dem­entspre­chend sah mein Mor­gen meist sehr stres­sig aus. Ich bin oft ohne Früh­stück aus dem Haus gegan­gen und kam schon abge­hetzt auf der Arbeit an. Am Ende des Tages habe ich mich jedes Mal geär­gert, dass ich wie­der nicht im Yoga­stu­dio war und mor­gens kei­ne Zeit hat­te mir etwas Gesun­des für die Arbeit zuzu­be­rei­ten, geschwei­ge denn ein gesun­des Früh­stück ein­zu­neh­men. Ich kam wäh­rend des Tages nicht rich­tig in Schwung und habe mich oft müde und trä­ge gefühlt.


Die ayur­ve­di­sche Mor­gen­rou­ti­ne

Als ich anfing mich mit der ayur­ve­di­schen Leh­re zu beschäf­ti­gen, bin ich natür­lich auch auf die emp­foh­le­ne Mor­gen­rou­ti­ne gesto­ßen. Zuerst war ich skep­tisch, ob ich es schaf­fen wür­de um 6.00 aus dem Bett zu kom­men. Aber ich habe sehr schnell gemerkt, wie gut mir mei­ne zusätz­li­che mor­gend­li­che Zeit tut. Ich hat­te Zeit mir ein war­mes Früh­stück zuzu­be­rei­ten, Yoga zu üben, gemüt­lich einen Tee zu trin­ken und habe es sogar geschafft, mir etwas lecke­res To-Go zum Mit­tag­essen vor­zu­be­rei­ten. Ich war begeis­tert. Mitt­ler­wei­le ist für mich die Zeit am Mor­gen viel wich­ti­ger als abends lan­ge auf­zu­blei­ben. Mor­gens bin ich effek­tiv, schaf­fe es, vie­le Sachen zu erle­di­gen und habe Zeit für mich. Natür­lich klappt es bei mir auch nicht immer um 6.00 auf­zu­ste­hen. Gera­de wenn ich es nicht zwi­schen 22.00–23.00 ins Bett schaf­fe, stel­le ich mir den Wecker nicht ganz so früh. Aber ich mer­ke sofort, dass mein Tag ein­fach anders ver­läuft und ich nicht so moti­viert und leis­tungs­fä­hig bin.


Jeder Mensch braucht unter­schied­lich viel Schlaf

  • Für Vata-Men­schen wird eine Schlaf­dau­er von 8 Stun­den emp­foh­len. In der Zeit von 02.00 – 06.00 ist Vata-Zeit. In die­ser Zeit begin­nen die Rei­ni­gungs­pro­zes­se im Kör­per und der Geist wird klar und wach. Der Mor­gen ist daher auch eine opti­ma­le Zeit für eine Medi­ta­ti­on, um dem Kör­per Kraft zu spen­den.
  • Pit­ta-Men­schen soll­ten 7 Stun­den schla­fen und den Mor­gen für eine sport­li­che Akti­vi­tät nut­zen.
  • Für Kapha-Men­schen wird eine Schlaf­dau­er von 6 Stun­den emp­foh­len. Ab 06.00 beginnt die Kapha-Zeit. Wer zu spät auf­steht, kommt oft nur schwer in Gang. Gera­de bei Men­schen mit Kapha-Kon­sti­tu­ti­on führt ein spä­te­res Auf­ste­hen zu Träg­heit.

Deine Morgenroutine

Du kommst mor­gens nur schwer aus dem Bett und star­test müde und trä­ge in den Tag? Du hetzt zur Arbeit, weil du kei­ne Rou­ti­ne am Mor­gen hast und alles immer schnell gehen muss? Dann fin­dest du hier eine Über­sicht über die ayur­ve­di­sche Mor­gen­rou­ti­ne, um ent­spannt in den Tag zu star­ten.


  • Pla­ne für die Mor­gen­rou­ti­ne 45–60 Minu­ten ein
  • Es kann bis zu 60 Tagen dau­ern bis dein Kör­per sich an neue Rou­ti­nen gewöhnt
  • Über­neh­me nur die Punk­te der Mor­gen­rou­ti­ne, die du zeit­lich gut in dei­nen Mor­gen inte­grie­ren kannst

Hier kannst du dir die Mor­gen­rou­ti­ne kos­ten­los als PDF-Datei her­un­ter­la­den.


Dosha-Test

Weißt du schon wel­cher Kon­sti­tu­ti­ons­typ du bist? Hier kannst du den kos­ten­lo­sen Dosha-Test machen und indi­vi­du­el­le Emp­feh­lun­gen hin­sicht­lich Ernäh­rung und Lebens­füh­rung erhal­ten.