Ayurveda und Yoga: Warum die beiden Schwesternlehren zusammengehören
Du bist Yogalehrerin und möchtest mehr über die Schwesternlehren erfahren? Vielleicht hast du Ayurveda in deiner Ausbildung schon einmal kurz gestreift – und warst direkt fasziniert von dieser jahrtausendealten Gesundheitslehre. Vielleicht hast du direkt gespürt, dass Ayurveda und Yoga zusammengehören und du mehr darüber erfahren möchtest.
Viele Yogalehrerinnen spüren genau das: Dass Yoga unglaublich kraftvoll ist – aber dass Ayurveda ihnen zeigt, wie sie ihren Körper zusätzlich über die Ernährung und eine konstitutionsgerechte Lebensweise stärken können.
Denn Ayurveda und Yoga gehören nicht nur zusammen – sie waren nie getrennt.
Ich kann mich noch gut an meine eigene Yogalehrerinnen-Ausbildung erinnern. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Ayurveda-Ausbildung und mehrere Weiterbildungen abgeschlossen und Ayurveda schon fest in meinen Alltag integriert.
Umso erstaunter war ich, dass Ayurveda in meiner 200h-Ausbildung nur einen sehr kleinen Part eingenommen hat. Und ich weiß noch genau, wie groß das Interesse aller Yogaschülerinnen war. Denn während des Ayurveda-Teils kamen die anderen Yogaschülerinnen in den Pausen immer wieder zu mir, wollten mehr wissen und hatten ganz viele Fragen.
Sie wollten mehr über ihre Konstitution wissen. Sie wollten genau wissen, wie sie ihre Ernährung gestalten können, um ihr körperliches Wohlbefinden zu unterstützen. Sie wollten wissen, wie sie kraftvolle ayurvedische Rituale in ihren Alltag integrieren können. Und genau in diesen Momenten wurde mir noch einmal bewusst: Ayurveda kommt oft viel zu kurz in Yogalehrer-Ausbildungen, obwohl beides fest zusammengehört. Denn beide Systeme greifen ineinander. Wir brauchen sowohl Yoga als auch Ayurveda für ein ganzheitlich gesundes Leben.
Yoga steht für die Reinigung und Stärkung des Geistes. Ayurveda für die Reinigung und Stärkung des Körpers.
Und erst zusammen entsteht ganzheitliche Gesundheit. Denn aus ayurvedischer Sicht gilt der Mensch erst als gesund, wenn seine Doshas im Gleichgewicht sind, der Körper frei von Ama (Stoffwechselrückständen) ist und wir in Kontakt mit unserer Seele sind.
Und genau das ist möglich, wenn wir Ayurveda und Yoga miteinander verbinden. Und gleichzeitig können wir auch unsere Yogapraxis an unseren Ayurveda-Typ anpassen. Denn auch hier gilt – wie bei allem im Ayurveda: Das, was für den einen sehr stimmig ist, kann den anderen ins Ungleichgewicht bringen
Was ist Ayurveda eigentlich – und warum nennt man es die Schwesternlehre des Yoga
Ayurveda und Yoga stammen aus derselben vedischen Tradition. Während Yoga ursprünglich darauf ausgerichtet ist, den Geist zur Ruhe zu bringen und dich in Verbindung mit dir selbst zu bringen, kümmert sich Ayurveda um alles, was dich dabei unterstützt:
Deinen Körper, deine Verdauung, deine Energie.
Deshalb spricht man auch von Schwesternlehren. Yoga ist der Weg nach innen. Ayurveda ist das Fundament, das dich dabei trägt. Oder anders gesagt: Yoga bringt dich in Verbindung mit dir selbst. Ayurveda sorgt dafür, dass dein System in Balance ist, um diese Verbindung zu halten.
Was Ayurveda und Yoga verbindet: Prana, Gunas und die Doshas
Wenn du tiefer eintauchst, merkst du schnell: Beide Systeme sprechen im Grunde die gleiche Sprache.
Prana – die Lebensenergie
Kennst du aus dem Yoga. Atem, Bewegung, Energiefluss.
Im Ayurveda ist Prana genauso zentral – es beschreibt die Energie, die dich am Leben hält. Über die Ernährung und das, was wir täglich tun, haben wir einen riesigen Einfluss, wie energievoll wir uns fühlen und wie viel Prana unserem Körper zur Verfügung steht.
Doshas – deine individuelle Konstitution
Wenn du schon ein wenig in den Ayurveda eingetaucht bist, dann weißt du, dass es unterschiedliche Konstitutionstypen gibt – Vata, Pitta und Kapha. Denn im Ayurveda wird der Mensch individuell betrachtet und nichts ist für jeden gleich gut geeignet.
Vata, Pitta und Kapha beschreiben, wie dein Körper und dein Geist funktionieren. Denn: Was deinem Körper guttut, ist nicht für jede Person gleich. Daher werden Lebensstil und Ernährung individuell an den Konstitutionstyp angepasst – für maximale Gesundheit.
Menschen mit einer dominanten Vata-Energie sind oft kreativ, begeisterungsfähig und voller Ideen, aber auch anfällig für Verdauungsbeschwerden, Gedankenkarussell und innerer Unruhe.
Menschen mit einer dominanten Pitta-Energie sind oft fokussiert, zielstrebig und ehrgeizig, aber auch anfällig für Reizbarkeit, Ungeduld, Sodbrennen, Magenentzündungen und inneren Druck.
Menschen mit einer dominanten Kapha-Energie sind oft gelassen, ausgeglichen und strahlen eine innere Ruhe aus, aber auch anfällig für Trägheit, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, Depression und ein Gefühl von Schwere.
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Gunas – deine mentale Energie
Neben den Doshas, die deinen Körper und deine Konstitution beschreiben, spielen im Ayurveda und Yoga auch die sogenannten Gunas eine zentrale Rolle. Die Gunas beschreiben deinen mentalen Zustand – also, wie du denkst, fühlst und wahrnimmst.
Es gibt drei Gunas:
Sattva steht für Klarheit, Harmonie, Achtsamkeit und Balance. Sattva ermöglicht die Erkenntnis deiner ursprünglich wahren Natur. Eine starke Ausprägung von Sattva ist wichtig für einen gesundheitsbewussten Lebensstil. Denn durch ein gutes Sattva schaffen wir Bewusstsein für das, was uns guttut, und wählen unsere Nahrungsmittel und Verhaltensweisen achtsamer aus. In einem sattvischen Zustand fühlst du dich entspannt, verbunden und bei dir. Deine Gedanken sind klar und dein Nervensystem ist ausgeglichen. Im Ayurveda und Yoga liegt der Fokus daher immer auf der Stärkung von Sattva.
Rajas steht für Aktivität und Leidenschaft. Wir brauchen ein gesundes Maß an Rajas, denn Rajas ermöglicht Veränderung und Kreativität. Ein hohes Maß an Rajas kann dazu führen, dass wir unser Glück immer vom Außen abhängig machen und Leid sowie Konflikte kreieren. In einem rajasischen Zustand bist du oft im Hustle-Modus, die Gedanken sind schnell, du bist leistungsorientiert, aber auch anfällig für Stress, Ängste und innere Unruhe.
Tamas ist die Eigenschaft der Trägheit. Ein zu viel an Tamas lässt uns schwer, müde und antriebslos fühlen. Gleichzeitig brauchen wir ein gewisses Maß an Tamas, um zu entspannen und uns geerdet zu fühlen. Im Übermaß führt es zu Selbsttäuschung, geistiger Trägheit und dazu, dass wir nicht mehr in der Lage sind, gesunde Entscheidungen zu treffen.
Über deine Yogapraxis, deine Ernährung und deinen Lebensstil kannst du gezielt Einfluss auf deine Gunas nehmen.
Wie du Ayurveda in deinen Yoga-Unterricht und deine Yoga Praxis einfließen lässt
Unsere Yogapraxis (Asanas und Pranayama) hat einen direkten Einfluss auf unsere Balance. Je nach Konstitution fühlst du dich zu einer anderen Praxis hingezogen. Allerdings ist es oft so, dass wir, wenn wir im Ungleichgewicht sind, genau die Praxis bevorzugen, die uns noch weiter aus der Balance bringt. Deine Konstitution zu kennen und zu verstehen, ist daher wichtig, um deine Yogapraxis an deinen Dosha-Typ anzupassen.
Jedes Dosha bringt bestimmte Eigenschaften mit sich. Vata ist vor allem kalt, trocken und beweglich. Kapha ist kühl, feucht und eher träge. Pitta ist heiß, ölig und scharf. Diese vorherrschenden Eigenschaften können wir – neben einer Anpassung der Ernährung und der Lebensweise – über unsere Yogapraxis gezielt ausgleichen. Denn im Ayurveda gilt immer das Prinzip: Gleiches verstärkt Gleiches und Gegensätze gleichen sich aus.
Für welchen Menschen welcher Yoga-Stil der richtige ist, ist ganz individuell.
Yoga für Vata-Typen: Erdung statt Power
Vata steht für Bewegung, Leichtigkeit – aber auch für Unruhe, Kälte und Nervosität. Für den Vata-Typ sollte daher der Fokus auf Ruhe, Erdung und Stabilität liegen. Für die Vata Konstitution eignen sich ruhige, fließende und langsamere Yoga-Flows, Yin Yoga, Hatha Yoga, die Wechselatmung, kurze Meditationen und ein längeres Shavasana.
Ideale Yogaübungen:
Sanfte Drehungen, Vorwärtsbeugen, bewusste Atmung
Konkrete Impulse:
- langsame, fließende Bewegungen
- lange gehaltene Asanas
- Fokus auf die Atmung
- Wärme im Raum
Das Ziel: das Nervensystem beruhigen.
Wenn ein Vata-Typ innerlich bereits sehr unruhig ist, die Gedanken kreisen und das System schon überreizt ist und er dann noch abends um 20:00 Uhr einen kraftvollen Vinyasa-Flow mit vielen aktivierenden und beweglichen Elementen macht, wird Vata weiter erhöht. Die Folge: schlechter Schlaf oder Schwierigkeiten, vor dem Schlaf zur Ruhe zu kommen
Yoga für Pitta-Typen: Kühlen und Hingabe
Pitta steht für Feuer, Fokus und Leistung. Viele Pitta-Typen kommen zur Yogastunde – und machen genau das weiter: funktionieren, leisten, besser werden. Sie schauen nach links und rechts, wollen die „Besten“ sein und pushen sich gerne, noch tiefer in eine Asana. Pitta-Typen haben von Natur aus viel Feuer. Sie dürfen in ihrer Yoga-Praxis mehr Hingabe, bei sich bleiben und Ruhe lernen. Die Praxis sollte kühlend, entspannt und ausgleichend sein. Gleichzeitig braucht das feurige Pitta-Dosha aber auch eine gute Portion Bewegung, um den inneren Druck auszugleichen.
Daher gilt: Pitta auf eine sanfte Art und Weise fordern und gleichzeitig Milde und Entspannung einladen. Für die Pitta-Konstitution eignen sich daher ruhige, ausgleichende Yoga-Flows, sanftes Hatha Yoga, Yin Yoga, kühlende Atemübungen und Meditationen.
Ideale Yogaübungen:
Twists und Vorbeugen
Konkrete Impulse:
- weniger Leistungsdenken
- mehr Pausen
- kühlende Sequenzen
- Fokus auf Hingabe statt Perfektion
Das Ziel: den inneren Druck reduzieren und das Nervensystem ausgleichen.
Wenn ein Pitta-Typ bereits angespannt und mit viel innerem Druck auf die Matte geht und dann noch eine sehr fordernde und leistungsorientierte Yoga-Praxis macht, wird Pitta weiter erhöht. Die Folge: innere Unruhe, Gereiztheit oder das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.
Yoga für Kapha-Typen: Aktivierung & Wärme
Kapha steht für Stabilität, Ruhe – aber auch für Schwere und Trägheit. Kapha-Typen haben von Natur aus viel Stabilität und Ruhe. Sie dürfen in ihrer Yoga-Praxis mehr Aktivierung, Leichtigkeit und Dynamik erfahren. Die Praxis sollte anregend, wärmend und
belebend sein.
Daher gilt: Kapha bewusst aus der Komfortzone holen und gleichzeitig Freude an Bewegung wecken. Für die Kapha-Konstitution eignen sich daher dynamische Yoga-Flows, Vinyasa Yoga, kraftvolle Sequenzen und aktivierende Atemübungen.
Ideale Yogaübungen:
Rückbeugen, stehende Asanas und Sonnengrüße
Konkrete Impulse:
- dynamische, fließende Bewegungen
- mehr Tempo
- aktivierende Atemübungen
- weniger lange Pausen
Das Ziel: mehr Energie, Leichtigkeit und Aktivierung ins System bringen.
Wenn ein Kapha-Typ sich ohnehin schon schwer und antriebslos fühlt und dann eine sehr ruhige, langsame und passive Yoga-Praxis macht, wird Kapha weiter erhöht. Die Folge: noch mehr Trägheit, Müdigkeit und ein Gefühl von Schwere im Körper. Nach einer typgerechten Yoga-Praxis solltest du dich entspannt, in Balance und verbunden mit dir fühlen.
Doshas in Yogaklassen berücksichtigen
Und jetzt fragst du dich vielleicht, wie du eine Yogastunde typgerecht gestalten kannst, wenn jeder Mensch individuell ist und deine Yogaschüler:innen höchstwahrscheinlich auch unterschiedlich geprägt sind. Wie kannst du also für Vata, Pitta und Kapha eine Stunde kreieren?
Es dominiert nicht immer nur ein Dosha. Denn im Tagesverlauf und auch im Wechsel der Jahreszeiten sind die Doshas unterschiedlich aktiv. Daher kann ein Kapha-Typ nach einem anstrengenden und stressigen Tag von Vata geprägt sein – dann gilt es, das Vata auszugleichen. Vata herrscht vor allem vor, wenn du dich innerlich unruhig und rastlos fühlst. Pitta zeigt sich, wenn du dich im Hustle-Modus verlierst und sehr ehrgeizig bist. Und Kapha ist präsent, wenn du dich am liebsten ins Bett legen würdest, statt dich noch zu bewegen.
Und generell gilt: Morgens spüren wir oft mehr Kapha, denn zu dieser Zeit ist die Kapha Energie präsenter – hier helfen aktivierende Yogaübungen für den Ausgleich. Abends brauchen wir nach einem langen Tag (und stressigen Tag) dagegen meist mehr Ruhe und Erdung.
Ayurveda für dich als Yogalehrerin: Was sich in deiner eigenen Praxis verändert
Ayurvedische Ernährung als Yogalehrerin
Wenn du Ayurveda wirklich integrierst, verändert sich deine eigene Praxis komplett – und vor allem dein Wohlbefinden. Du beginnst zu verstehen, wie dein Körper wirklich tickt und welche Ernährung und Routinen er braucht, damit du dich richtig gut und in Balance fühlst.
Nicht jedes Lebensmittel und jede Speise kann von jedem Menschen gleich gut verarbeitet werden. Wenn du dich ayurvedisch ernähren möchtest, darfst du mehrere Faktoren berücksichtigen:
- dein Agni (dein Verdauungsfeuer)
- deine Konstitution
- die Jahreszeiten
- äußere Einflüsse
Im Ayurveda hat Agni eine Schlüsselbedeutung für unsere Gesundheit. Denn nur, wenn unsere Verdauung einwandfrei funktioniert, kann die aufgenommene Nahrung richtig verarbeitet werden. Ein geschwächtes Agni – Anzeichen dafür sind zum Beispiel Verdauungsprobleme wie Blähungen, Verstopfung oder ein Blähbauch nach dem Essen – bedeutet, dass das, was wir aufnehmen, nicht mehr richtig verarbeitet werden kann.
Die Folge: Ama (Stoffwechselrückstände), die sich im Körper ablagern und dort Beschwerden und langfristig auch Krankheiten begünstigen können. Der Zustand deines Agni entscheidet auch darüber, wie gut du bestimmte Lebensmittel verträgst. Ein starkes Agni kann zum Beispiel Rohkost und schwere Mahlzeiten besser verarbeiten. Ein schwaches Agni hingegen reagiert darauf oft mit Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit oder einem Gefühl von Schwere.
Neben Agni spielt auch deine Konstitution eine wichtige Rolle. Vata‑, Pitta- und Kapha-Typen haben unterschiedliche Bedürfnisse – das, was für den einen stärkend ist, kann den anderen aus dem Gleichgewicht bringen.
Ein Vata-Typ braucht vor allem regelmäßige Mahlzeiten sowie warme und nährende Speisen.
Ein Pitta-Typ sollte seine Ernährung so gestalten, dass die Hitze im Körper ausgeglichen wird – mit milden Gewürzen und kühlenden Lebensmitteln und Speisen.
Ein Kapha-Typ hingegen braucht aufgrund seiner schweren und trägen Eigenschaften eher anregende Lebensmittel und Gewürze, um den Stoffwechsel zu aktivieren.
Auch die Jahreszeiten beeinflussen deine Verdauung. Im Winter braucht dein Körper zum Beispiel eher wärmende, nährende Speisen, während im Sommer leichtere und kühlendere Mahlzeiten besser verträglich sind.
Und auch äußere Einflüsse und aktuelle Ungleichgewichte (Vikriti) spielen eine Rolle. Stress, Schlafmangel, viel Reisen oder emotionale Belastung können dein System aus der Balance bringen – und damit auch deine Verdauung beeinflussen.
Deshalb geht es im Ayurveda nie um starre Regeln, sondern darum, immer wieder neu wahrzunehmen: Was braucht mein Körper gerade wirklich und wie bringe ich ihn wieder in Balance.
Morgenroutine & Rituale: Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung
Wahrscheinlich hast du als Yogalehrer:in bereits eine kleine Morgenroutine. Vielleicht startest du mit Bewegung, Atemübungen oder ein paar Minuten für dich, bevor dein Tag beginnt. Und genau hier kannst du ayurvedische Empfehlungen ganz leicht integrieren. In der Nacht hat unser Körper richtig viel „gearbeitet“, denn zu dieser Zeit finden die natürlichen Reinigungsprozesse des Körpers statt, und morgens, ist laut Ayurveda die beste Zeit, um den Körper bei der Reinigung zu unterstützen. Schon ein paar simple Ayurveda Rituale am Morgen können dir mehr Energie, Klarheit und Balance schenken.
Dazu gehören zum Beispiel:
- ein Glas warmes Wasser am Morgen, um dein Verdauungssystem sanft zu aktivieren
- Zungeschaben, um Ablagerungen über Nacht zu entfernen
- Ölziehen, um den Mundraum zu pflegen
- und ein warmes Frühstück, das dein Agni stärkt und dir nachhaltig Energie gibt.
Diese Rituale brauchen nicht viel Zeit, aber sie haben eine große Wirkung. Sie helfen dir, deinen Tag nicht im Stress zu beginnen, sondern bewusst bei dir anzukommen, deinen Körper zu unterstützen und in Balance in deinen Tag zu starten. Denn wenn du selbst in deiner Balance bist, verändert sich automatisch auch deine Ausstrahlung – auf der Matte und darüber hinaus.
Dein Angebot als Yogalehrerin erweitern: Workshops, Retreats, Einzelstunden
Ayurveda eröffnet dir nicht nur neue Perspektiven in deinem Yoga Unterricht und in deinem Leben, sondern auch ganz neue Möglichkeiten in deinem Angebot. Denn wenn du Ayurveda und Yoga kombinierst, begleitest du Menschen ganzheitlich in ihrem
Leben. Du gehst tiefer. Du verbindest Yoga mit Ernährung, Routinen und Lebensstil. Und genau das suchen viele Menschen heute.
Zum Beispiel kannst du dein Angebot erweitern mit:
- Ayurveda-Workshops, in denen du Grundlagen vermittelst und direkt in die Umsetzung gehst
- Yoga-Retreats, die durch ayurvedische Routinen, Rituale und Ernährung noch tiefer wirken
- Einzelstunden, in denen du individuell auf die Bedürfnisse deiner Schüler:innen eingehst
- Begleitungen und Beratungen für einen gesünderen, konstitutionsgerechten Lebensstil
Und das Besondere daran: Du hebst dich automatisch von anderen Yogalehrer:innen ab.
Weil du Menschen dabei unterstützt, sich besser zu verstehen, gesünder zu leben und in ihre Balance zu kommen.
Du willst Ayurveda nicht nur verstehen, sondern wirklich in deinen Unterricht bringen – mit konkreten Impulsen, doshagerechten Stunden und ganz viel Ayurveda-Wissen? Dann schau dir die 100h Ayurveda-Ausbildung für Yogalehrerinnen an