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Sattvische Ernährung — Die Yogi-Ernährung

Sattvische Ernährung

Sattvische Ernährung — Die Yogi-Ernährung

23 Januar 2019

yogiveda

Neben den kör­per­li­chen Kon­sti­tu­tio­nen Vata, Pit­ta und Kapha gibt es im Ayur­ve­da auch eine indi­vi­du­el­le geis­ti­ge Kon­sti­tu­ti­on, die sich aus den Gunas Satt­va, Rajas und Tamas zusam­men­setzt. Jeder Mensch kommt mit einer bestimm­ten Gewich­tung der drei Gunas auf die Welt. Durch bestimm­te Ver­hal­tens- und Lebens­wei­sen kann sich die­se Gewich­tung aller­dings ver­än­dern.

Sattva

Im Ayur­ve­da spielt die Qua­li­tät von Satt­va eine gro­ße Rol­le, da es für Har­mo­nie, Gleich­ge­wicht und Freu­de sorgt. Bei satt­vi­schen Lebens­mit­teln han­delt es sich um unbe­han­del­te und natur­be­las­se­ne Lebens­mit­tel, die eine posi­ti­ve Wir­kung auf unse­re Emo­tio­nen, unse­ren Geist und unse­re Stim­mung haben. Außer­dem stär­ken sie unser Immun­sys­tem und för­dern Klar­heit und Rein­heit im Geist & Kör­per. Sie sor­gen für Aus­ge­gli­chen­heit, Mit­ge­fühl und Zufrie­den­heit. Beson­ders für Men­schen, die zu depres­si­ven Ver­stim­mun­gen ten­die­ren, ist eine satt­vi­sche Ernäh­rung sehr wir­kungs­voll. Auch für Men­schen die einen spi­ri­tu­el­len Weg ver­fol­gen, sind satt­vi­sche Nah­rungs­mit­tel eine wich­ti­ge Grund­la­ge.

Sattvisch Kochen

Bei satt­vi­schen Lebens­mit­teln steht die Lebens­en­er­gie (Pra­na) der Nah­rungs­mit­tel im Vor­der­grund. Viel Pra­na haben vor allem fri­sche und rei­fe Nah­rungs­mit­tel. Je mehr Pra­na dei­ne Nah­rung ent­hält, umso leis­tungs­fä­hi­ger wirst du sein.

Auch bei die­ser Ernäh­rungs­form wird das Ver­dau­ungs­feu­er bei der Aus­wahl der Nah­rungs­mit­tel berück­sich­tigt. In der satt­vi­schen Ernäh­rung wer­den nur fri­sche Nah­rungs­mit­tel ver­wen­det, die nicht che­misch behan­delt wor­den sind. Es wird leicht, frisch und größ­ten­teils warm geges­sen, um das Ver­dau­ungs­feu­er zu stär­ken.

Die lie­be­vol­le und acht­sa­me Zube­rei­tung der Spei­sen spielt in der satt­vi­schen Küche eben­falls eine gro­ße Rol­le. Viel­leicht hast du es sel­ber schon mal bemerkt, dass Mahl­zei­ten für die wir uns viel Zeit neh­men und sie mit gro­ßer Auf­merk­sam­keit und Lie­be zube­rei­ten, oft auch am Bes­ten schme­cken.

Sattvische Lebensmittel

Satt­vi­sche Nah­rungs­mit­tel sind vege­ta­risch oder vegan und haben über­wie­gend die Geschmacks­rich­tung süß. Hier fin­dest du eine kur­ze Über­sicht von satt­vi­schen Nah­rungs­mit­teln:

  • Getrei­de: Reis, Qui­noa, Gers­te, Din­kel
  • Gemü­se: Süß­kar­tof­feln, Karot­ten, Zuc­chi­ni, Spi­nat, Rote Bee­te, Man­gold, Kopf­sa­lat, Blatt­ge­mü­se, Spar­gel, Arti­scho­ken
  • Früch­te: alle süßen und sehr rei­fen Früch­te wie zum Bei­spiel Wein­trau­ben, Apri­ko­sen, Papa­ya, Dat­teln, Pfir­si­che, Him­bee­ren, Oran­gen, Tro­cken­obst (ein­ge­weicht)
  • Hül­sen­früch­te: Mungo­boh­nen, Mung­Dhal*, Erb­sen
  • Milch­pro­duk­te: unbe­han­del­te und fri­sche Milch, Sah­ne
  • Nüs­se: Man­deln, Sesam, Wal­nüs­se, Hasel­nüs­se, Kokos­nuss, Son­nen­blu­men­ker­ne, Pini­en­ker­ne
  • Gewür­ze und Kräu­ter: Safran, Kreuz­küm­mel, Fen­chel, Kur­ku­ma, fri­sche Kräu­ter
  • Süßungs­mit­tel: Honig, Voll­rohr­zu­cker, Ahorn­si­rup, Shar­k­a­ra*
  • Geträn­ke: stil­les Was­ser, Kräu­ter­tees, fri­scher Frucht­saft
  • Öle und Fet­te: Sesam­öl, Ghee

REZEPT: Hier fin­dest du ein Rezept für ein satt­vi­sches Dhal.

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