Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages
Filter by Categories

Grillen auf ayurvedisch

Grillen auf ayurvedisch

Grillen auf ayurvedisch

03 Juni 2020

yogiveda

Die Tage wer­den lang­sam wär­mer und der Som­mer steht end­lich vor der Tür. Und für vie­le gehört das Gril­len im Som­mer ein­fach dazu. Oft­mals wird Gril­len aller­dings mit schwe­ren und fet­ti­gen Lebens­mit­tel ver­bun­den. Aber auch wenn du dich ayur­ve­disch ernährst, gibt es vie­le tol­le und gesun­de Alter­na­ti­ven für den Grill. Mit dem heu­ti­gen Blog­ar­ti­kel “Gril­len auf ayur­ve­disch” möch­te ich dir ein paar Inspi­ra­tio­nen für einen lecke­ren & gesun­den Grill­abend geben.

Rezept: Paneer-Käse

Zutaten:

  • Saft von 2 Zitro­nen
  • 2 Liter Milch (Bio-Voll­milch)
  • ein Sieb
  • ein dün­nes Tuch (Sei­den­tuch, Käse­tuch oder auch ein dün­nes Küchen­tuch)

Zubereitung:

  1. Die Milch in einen Topf gie­ßen und auf­ko­chen las­sen.
  2. Sobald die Milch kocht den Zitro­nen­saft dazu­ge­ben und ganz vor­sich­tig ein­rüh­ren.
  3. Die Milch noch­mal kurz auf­ko­chen las­sen und war­ten, bis die Milch gerinnt.
  4. Anschlie­ßend das Sieb mit einem Tuch aus­le­gen und die Milch abgie­ßen.
  5. Das Tuch mit dem Pan­ner­kä­se anschlie­ßend an einem Was­ser­hahn oder Ähn­li­chem auf­hän­gen und für ca. eine Stun­de abtrop­fen las­sen.

    Paneer selbstgemacht


  6. Im Anschluss den Käse auf dem Tuch fest­drü­cken (ca. 2 cm hoch) und in dem Tuch fest ein­schla­gen. Ein Küchen­brett auf den Käse legen und ihn mit etwas beschwe­ren und in den Kühl­schrank stel­len.
  7. Den Paneer für ca. 8 Stun­den im Kühl­schrank las­sen und anschlie­ßend in Wür­fel schnei­den und gril­len.

Hin­weis: Pan­ner ist eher geschmack­los. Daher kannst du ihn vor dem Gril­len zum Bei­spiel mit Kräu­tern, Gewür­zen und Ghee “panie­ren” oder/und ihn zusam­men mit Gemü­se, Chut­ney & Dips genie­ßen.

Rezept: Petersilien-Pesto

Zutaten:

  • ein Bund Peter­si­lie
  • 40 g Cas­hew­ker­ne
  • 1 TL Zitro­nen­saft
  • 120 ml Oli­ven­öl
  • eine Pri­se Salz

Zubereitung:

  1. Peter­si­lie waschen und grob fein hacken.
  2. Die Cas­hew­ker­ne in einer Pfan­ne leicht anrös­ten.
  3. Peter­si­lie und Cas­hew­ker­ne fein pürieren/mixen. Das Oli­ven­öl dazu­ge­ben und alles vermengen/mixen.
  4. Anschlie­ßend mit Zitro­ne und Salz abschme­cken.

Rezept: vegane Tomaten-Aioli

Zutaten:

  • 120 ml Soja­milch
  • 200 ml Son­nen­blu­men­öl
  • 1 TL Toma­ten­mark — Tipp: Soll­test du Toma­ten nicht gut ver­tra­gen, kannst du als Alter­na­ti­ve fri­sche Kräu­ter ver­wen­den (Dann wird es eine Kräu­ter-Aio­li :-))
  • ein klei­nes Stück fri­schen Knob­lauch — Hin­weis: Roher Knob­lauch ist eher schwer ver­dau­lich und wird im Ayur­ve­da daher eher gekocht emp­foh­len. Um den Knob­lauch bekömm­li­cher zu machen, kannst du ihn daher vor­her kurz kochen oder als Alter­na­ti­ve zum Knob­lauch Asa­foeti­da nut­zen.
  • eine Pri­se Salz
  • 1 TL Zitro­nen­saft

Zubereitung:

  1. Soja­milch, Toma­ten­mark (Alter­na­ti­ve: fri­sche Kräu­ter) in einen Mixer geben und mixen.
  2. In einem sehr dün­nen Strahl das Son­nen­blu­men­öl unter stän­di­gem Mixen dazu­ge­ben bis die Aio­li fest wird.
  3. Knob­lauch oder Asa­foeti­da eben­falls in den Mixer geben und dazu mixen.
  4. Anschlie­ßend mit Salz und Zitro­nen­saft abschme­cken.

 

Rezept: Aprikosen-Chutney

Aprikosen-Dattel Chutney


Die Apri­ko­sen-Chut­ney passt per­fekt zu Paneer­kä­se und zu Gemü­se. Daher durf­te die­ses Rezept auf kei­nen Fall bei dem Blog­ar­ti­kel “Gril­len auf ayur­ve­disch” feh­len. Das Rezept für die Apri­ko­sen-Chut­ney fin­dest du HIER.

Rezept: Chapatis mit italienischen Kräutern 

Zutaten:

  • 200 g Din­kel­mehl
  • fri­sche oder getrock­ne­te ita­lie­ni­sche Kräu­ter (zum Bei­spiel Thy­mi­an und Ore­ga­no)
  • 1 TL Oli­ven­öl oder Ghee
  • eine Pri­se Salz
  • ca. 100 ml Was­ser

Zubereitung:

  1. Kräu­ter waschen und klein schnei­den.
  2. Anschlie­ßend alle Zuta­ten ver­men­gen und zu einem Teig kne­ten.
  3. Den Cha­pa­ti Teig für eine Stun­de abge­deckt ruhen las­sen.
  4. Anschlie­ßend aus dem Teig golf­ball­gro­ße Kugeln for­men.
  5. Arbeits­flä­che mit Mehl bestäu­ben und die Kugel sehr dünn aus­rol­len.
  6. Die Cha­pa­tis auf einen Piz­zas­tein geben und auf den Grill legen.
  7. So lan­ge gril­len bis leich­te Bläs­chen ent­ste­hen.

Hin­weis: Soll­test du kei­nen Piz­zas­tein haben, kannst du die Cha­pa­tis ein­fach in der Pfan­ne machen. Dafür eine Pfan­ne ohne Öl erhit­zen und die Cha­pa­tis von bei­den Sei­ten kurz anbra­ten.


Grillen auf ayurvedisch

Mit die­sen Rezep­ten kann beim nächs­ten ayur­ve­di­schen Grill-Abend nichts mehr schief gehen. Und natür­lich darf bei einem Grill­abend auch das Gemü­se nicht feh­len. Bei mir gibt es meis­tens ein­fach ganz klas­sisch Gemü­se­spie­ße und Ros­ma­rin-Kar­tof­feln. Ich wün­sche dir ganz viel Freu­de mit den Rezep­ten.

ALLE ARTIKEL