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Die drei Gunas — Nahrung für den Geist

Die drei Gunas - Sattva, Rajas & Tamas

Die drei Gunas — Nahrung für den Geist

06 März 2019

yogiveda

Neben den drei kör­per­li­chen Doshas Vata, Pit­ta & Kapha gibt es auch die drei geis­ti­gen Kon­sti­tu­ti­ons­typ Satt­va, Rajas & Tamas. Die kör­per­li­che und die geis­ti­ge Kon­sti­tu­ti­on sind eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Kör­per­li­che Beschwer­den kön­nen sich daher auch belas­tend auf den Geist aus­wir­ken und anders­rum.

DIE DREI GUNAS

So wie jeder Mensch mit einer bestimm­ten Gewich­tung der drei Doshas auf die Welt kommt, wird auch die Kon­stel­la­ti­on der drei Gunas zum Zeit­punkt der Emp­fäng­nis bestimmt.

Die­se Gewich­tung kann sich jedoch im Lau­fe des Lebens durch die Ernäh­rung und Lebens­wei­se ver­än­dert. Alle Nah­rungs­mit­tel sind von den Gunas geprägt und wir­ken daher satt­visch, raja­sisch oder tama­sisch. Sie wir­ken auf geis­ti­ger und kör­per­li­cher Ebe­ne.

SATTVA

Satt­va steht für Klar­heit, Rein­heit, Hilfs­be­reit­schaft, Mit­ge­fühl und Har­mo­nie. Men­schen, die einen spi­ri­tu­el­len Weg ver­fol­gen, wäh­len häu­fig die satt­vi­sche Ernäh­rung. Satt­vi­sche Lebens­mit­tel sind leich­te und fri­sche Lebens­mit­tel. Sie haben eine posi­ti­ve Wir­kung auf unse­re Emo­tio­nen, unse­ren Geist und unse­re Stim­mung. Außer­dem stär­ken die­se Lebens­mit­tel unser Immun­sys­tem und för­dern Klar­heit und Rein­heit im Geist & Kör­per. Satt­vi­sche Nah­rungs­mit­tel sind zum Bei­spiel fri­sches und rei­fes Obst, Gemü­se, Mung­boh­nen, ver­schie­de­ne Nüs­se, Milch, Ghee, Reis und Qui­noa. Hier fin­dest du ein Rezept für ein satt­vi­sches Dhal.

RAJAS

Men­schen, die viel Rajas in sich haben, sind oft sehr ehr­gei­zig, aktiv und kom­men schwer zur Ruhe. Ihnen sind Aner­ken­nung und Sta­tus sehr wich­tig. Oft nei­gen sie zu Wut­aus­brü­chen und Aggres­sio­nen. Ein gewis­ser Anteil an Rajas ist jedoch not­wen­dig, da es die Akti­vi­tät för­dert.

Beson­ders Kapha-Men­schen mit einem hohen Tamas Anteil füh­len sich oft trä­ge und antriebs­los. Sie brau­chen Rajas in Form von Bewe­gung und akti­vie­ren­den Lebens­mit­teln zum Aus­gleich. „Gute“ raja­si­sche Lebens­mit­tel sor­gen dafür, dass unser Stoff­wech­sel in Schwung kommt und unse­re Ver­dau­ung ange­kur­belt wird. Gene­rell haben raja­si­sche Lebens­mit­tel jedoch oft eine unru­hi­ge Wir­kung auf unse­ren Geist und unse­re Emo­tio­nen. Raja­si­sche Nah­rungs­mit­tel sind zum Bei­spiel: che­misch ver­ar­bei­te­te Lebens­mit­tel, Kaf­fee, schwar­zer Tee, Zucker, Weiß­mehl, Ing­wer, Chi­li, Pfef­fer, Sauer­milch­pro­duk­te, Buch­wei­zen und Rog­gen.

TAMAS

Mensch, die viel Tamas in sich haben, füh­len sich häu­fig müde und antriebs­los. Sie trat­schen viel, sind faul und ihn fehlt oft der Ehr­geiz Din­ge zu Ende zu brin­gen. Zu viel Tamas kann auch zu Kri­mi­na­li­tät füh­ren.

Ein gewis­ser Anteil an Tamas ist jedoch not­wen­dig, da es Sta­bi­li­tät und Ruhe för­dert. Beson­ders der ner­vö­se und unru­hi­ge Vata-Men­sche benö­tigt ab und zu Tamas in From von erden­den Lebens­mit­teln und Schlaf, um zur Ruhe zu kom­men. Tama­si­sche Nah­rungs­mit­teln machen den Kör­per müde & trä­ge und schwä­chen unser Ver­dau­ungs­feu­er. Sie soll­ten daher so gut es geht ver­mie­den wer­den. Tama­si­sche Nah­rungs­mit­tel sind zum Bei­spiel schwe­re und fet­ti­ge Spei­sen, ver­dor­be­ne Spei­sen, Fleisch, Tief­kühl­kost, Kon­ser­ven, auf­ge­wärm­tes Essen, Alko­hol und­ver­go­re­nes Essen. „Gute“ tama­si­sche Lebens­mit­tel, die eine erden­de Wir­kung auf unse­ren Kör­per & Geist haben sind zum Bei­spiel Wur­zel­ge­mü­se, Pil­ze und Kar­tof­feln.


HINWEIS: Um ein aus­ge­gli­che­nes Ver­hält­nis zwi­schen den drei Gunas zu schaf­fen, soll­te der satt­vi­sche Nah­rungs­mit­tel­an­teil unge­fähr bei 70 % lie­gen, der Anteil von raja­si­schen Nah­rungs­mit­teln bei 20 % und der Anteil von tama­si­schen Nah­rungs­mit­tel soll­ten nur bei 10 % lie­gen.

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