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8 wertvolle Tipps bei Schlafstörungen

Wertvolle Tipps bei Schlafstörungen

8 wertvolle Tipps bei Schlafstörungen

10 July 2019

yogiveda

Vie­le Men­schen lei­den unter Ein­schlaf­pro­ble­men oder Schlaf­stö­run­gen und kom­men am Abend nur schwer zur Ruhe. Aus ayur­ve­di­scher Sicht ist aus­rei­chend Schlaf genau­so wich­tig wie eine gesun­de Ernäh­rung. Denn ohne Ruhe­pha­sen kön­nen Kör­per & Geist sich nicht erho­len. Zu wenig Schlaf schwächt unser Ver­dau­ungs- und Immun­sys­tem. Zusätz­lich füh­len wir uns tags­über erschöpft und kraft­los. In die­sem Blog­ar­ti­kel gebe ich dir 8 ein­fa­che Emp­feh­lun­gen, die dir bei Ein­schlaf­pro­ble­men oder Schlaf­stö­run­gen hel­fen kön­nen. Denn die Qua­li­tät unse­res Schla­fes bestimmt auch die Qua­li­tät unse­res Tages.

8 wertvolle Tipps bei Schlafstörungen


1. Erschaffe dir einen gesunden Schlafrhythmus 

Ver­su­che immer zur ähn­li­chen Zeit ins Bett zu gehen. Denn wenn wir kei­nen regel­mä­ßi­gen Schlafrhyth­mus haben, weiß unser Kör­per nicht, wann er die Hor­mo­ne aus­schüt­ten soll, die uns müde machen. Eine feh­len­de Schlaf­rou­ti­ne führt häu­fig auch dazu, dass uns tags­über Struk­tur & Sta­bi­li­tät fehlt. 


2. Gehe nicht zu spät ins Bett

Die bes­te Zeit um ins Bett zu gehen liegt zwi­schen 22.00 — 23.00 Uhr. Denn zwi­schen 22.00 Uhr und 02.00 Uhr mor­gens ist der Schlaf am erhol­sams­ten und daher am wich­tigs­ten für unse­ren Kör­per. In die­ser Zeit fin­den die Rei­ni­gungs­pro­zes­se unse­res Kör­per statt. Wenn du dei­nem Kör­per die­sen Schlaf nicht gönnst und erst sehr spät ins Bett gehst, schränkst du auto­ma­tisch die Rei­ni­gung dei­nes Kör­pers ein.


3. Verzichte auf Snacks am späten Abend 

Mit der Kapha-Zeit fährt auch lang­sam unser Ver­dau­ungs­feu­er her­un­ter. Spät­abend­li­che Snacks über­for­dern unse­re Ver­dau­ung und die Nah­rung kann vor dem Abend­essen nicht mehr rich­tig ver­daut wer­den. Auch ein zu spä­tes Abend­essen kann häu­fig zu Ein­schlaf­pro­ble­men oder Schlaf­stö­run­gen füh­ren. In unse­rem Bauch rumort es, die Ver­dau­ung arbei­tet und der Kör­per kommt nur schwer zur Ruhe.


4. Integriere Meditation in deinen Alltag

Gewöh­ne dir an, direkt nach dem Auf­wa­chen und vor dem Ein­schla­fen in dei­nen Kör­per zu hören. Wie geht es dir und was bewegt dich? Nimm 10 tie­fe Atem­zü­ge bevor du auf­stehst und bevor du abends schläfst. Und auch immer tags­über, wenn du dich gestresst, ängst­lich oder ner­vös fühlst, kann dir dein Atem hel­fen. Oft mel­det sich Angst und Ner­vo­si­tät, die wir tags­über ver­drängt haben abends oder nachts wie­der.


5. Lasse deine Gedanken los

Kennst du auch das Gefühl, dass du müde bist und schla­fen möch­test, aber dei­ne Gedan­ken kei­ne Ruhe geben? Gegen das Gedan­ken­ka­rus­sell hilft Medi­ta­ti­on, aber auch Tage­buch schrei­ben. Ver­su­che vor dem Schla­fen­ge­hen belas­ten­de Gedan­ken & Ängs­te los­las­sen. Wenn du merkst, dass dich viel beschäf­tigt, dann schreib es auf und ver­su­che es los­zu­las­sen.


6. Digital Detox

So vie­le Men­schen legen ihr Han­dy erst zur Sei­te, wenn sie die Augen zu machen oder gucken bis in die Nacht hin­ein Fern­se­hen oder Seri­en. Vie­len ist gar nicht bewusst, dass dies unse­ren Schlaf stark beein­flusst. Daher emp­feh­le ich dir: Lege dei­ne elek­tro­ni­sche Gerä­te min­des­tens eine Stun­de vor dem Schla­fen­ge­hen zur Sei­te, um auch dei­nem Geist eine Pau­se zu gön­nen. Statt­des­sen kannst du vor dem Schla­fen­ge­hen zum Bei­spiel Lesen, Musik hören, dir eine Fuß­mas­sa­ge geben oder ein Ent­span­nungs­bad neh­men.


7. Fußmassage

Bei Schlaf­stö­run­gen kann auch eine Fuß­mas­sa­ge vor dem Schla­fen­ge­hen Ruhe und Ent­span­nung för­dern. Denn die Fuß­mas­sa­ge wirkt erdend und beru­hi­gend. Anlei­tung für die Selbst­fuß­mas­sa­ge:


  • Begin­ne mit den Unter­schen­keln: Umfas­se die­se mit Dau­men und Fin­gern bei­der Hän­de.
  • Gib mit den Dau­men­bal­len Druck und glei­te lang­sam von den Kni­en bis zu den Fuß­ge­len­ken. So kannst du Mus­kel­ver­span­nun­gen im Waden­be­reich lösen. Mas­sie­re zuerst die rech­te Sei­te, dann die lin­ke Sei­te.
  • Wei­ter geht es mit den Fuß­ge­len­ken und Füßen,. Strei­che und umkrei­se mit Fin­ger­spit­zen und Dau­men die Fuß­ge­len­ke. Wie­der zuerst die rech­te, dann die lin­ke Sei­te.
  • Lege die rech­te Hand auf den Fuß­rü­cken des rech­ten Fußes, die lin­ke Hand unter die­Fuß­soh­le. Ent­span­nen und wär­me den gan­zen Fuß, indem Sie vom Fuß­ge­lenk zu den Zehen und von der Fer­se zu den Zehen strei­chen.
  • Umfas­se die Fer­se mit bei­den Hand­flä­chen und strei­che sie kreis­för­mig aus, um die Fuß­soh­le zu ent­span­nen.
  • Geh nun wei­ter zu den Zehen. Hal­te den Fuß mit einer Hand und zie­he jeden Zeh vom Grund­ge­lenk zur Zehen­spit­ze mit­hil­fe von Dau­men und Zei­ge­fin­ger.
  • Anschlie­ßend dicke Socken anzie­hen und das Öl über Nacht ein­wir­ken las­sen.

8. Goldene Milch

Die Gol­de­nen Milch wird im Ayur­ve­da oft auf­grund ihrer zahl­rei­che­ren Wir­kun­gen als Wun­der­mit­tel bezeich­net. Auch bei Ein­schlaf­pro­ble­men wirkt sie wun­der­bar beru­hi­gend auf Kör­per & Geist.

  • Zuta­ten: 200 ml fri­sche Bio Milch oder pflanz­li­che Milch, je eine Pri­se Kar­da­mom, Pfef­fer, Ing­wer, Mus­kat, Kur­ku­ma und Zimt

(Alter­na­tiv kannst du die Gol­de­ne Milch ein­fach mit der Gol­den Milk Gewürz­mi­schung* zube­rei­ten)

  • Erhit­ze in einem Topf die Milch und die Gewür­ze für ca. 5–8 Minu­ten
  • Gie­ße die Milch anschlie­ßend in eine Tas­se und gib Kokos­blü­ten­zu­cker oder Aga­ven­dick­saft dazu, wenn du es ger­ne ein biss­chen süßer magst.

Du lei­dest unter Schlaf­pro­ble­men, fühlst dich müde, gestresst und ener­gie­los? Ich unter­stüt­ze dich sehr ger­ne mit mei­nem indi­vi­du­el­len und ganz­heit­li­chen Bera­tungs­an­satz dabei, Kör­per und Geist wie­der in Ein­klang zu brin­gen. Wenn du bereit für eine Ver­än­de­rung bist, fin­dest du hier alle Infos zu mei­ner Online Bera­tung.

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