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6 Tipps für eine gesunde Verdauung

gesunde Verdauung - das Agni

6 Tipps für eine gesunde Verdauung

27 März 2019

yogiveda

Agni, das Ver­dau­ungs­feu­er spielt im Ayur­ve­da eine sehr wich­ti­ge Rol­le, denn es ist an allen ent­schei­den­den Vor­gän­gen im Kör­per betei­ligt. Laut Ayur­ve­da ent­ste­hen Krank­hei­ten in den meis­tens Fäl­len durch ein gestör­tes Ver­dau­ungs­feu­er. Das bedeu­tet, dass die Nah­rung  nicht rich­tig ver­ar­bei­tet wer­den kann und der Kör­per nicht genug Nähr­stof­fe erhält.  Ist das Ver­dau­ungs­feu­er geschwächt, hat dies nicht nur Aus­wir­kun­gen auf unser kör­per­li­ches Befin­den son­dern oft auch auf unse­re psy­chi­schen Wohl­be­fin­den.

1. Achte auf dein Hungergefühl

Bevor du eine Mahl­zeit zu dir nimmst, höre auf dein Hun­ger­ge­fühl. Ein feh­len­des Hun­ger­ge­fühl ist näm­lich oft ein Zei­chen dafür, dass die vor­an­ge­gan­ge­ne Mahl­zeit noch nicht ver­daut ist. Ein wich­ti­ger Tipp für eine gesun­de Ver­dau­ung ist daher, erst zu essen, wenn dein Hun­ger­ge­fühl wie­der ein­setzt, denn dann weißt du, dass dei­ne vor­he­ri­ge Mahl­zeit ver­daut ist.

2. Ingwerwasser

Trin­ke tags­über 1 Liter Ing­wer­was­ser, denn Ing­wer kur­belt dei­nen Stoff­wech­sel an und stärkt somit unser Agni. War­mes Ing­wer­was­ser ist gera­de für Vata- und Kapha-Men­schen sehr gut geeig­net, da es zusätz­lich noch eine wär­men­de Wir­kung hat. Das Ing­wer­was­ser kannst du dir zum Bei­spiel in einer Ther­mos­fla­sche mit­neh­men und über den Tag ver­teilt trin­ken.

3. Die richtige Menge

Wich­tig ist auch, dass wir nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig essen. Als Faus­re­gel gilt: Fül­le den Magen zu 80 %. Die rich­ti­ge Men­ge soll­te in zwei Hand­flä­chen pas­sen. Müdig­keit und Träg­heit nach dem Essen, ist ein Zei­chen dafür, dass wir zu viel geges­sen haben. Oft tre­ten dann Ver­dau­ungs­pro­ble­me auf und wir füh­len uns unwohl und kraft­los, da unse­re Ver­dau­ung viel Ener­gie auf­brin­gen muss, um die Mahl­zeit zu ver­dau­en.

4. Ungünstige Nahrungsmittelkombinationen

Im Ayur­ve­da spricht man von ungüns­ti­gen Nah­rungs­mit­tel­kom­bi­na­tio­nen, wenn bestimm­te Lebens­mit­tel mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den, die in Kom­bi­na­ti­on ihre Eigen­schaf­ten ver­än­dern und somit nicht gut ver­träg­lich sind.


  • Rohes Obst soll­test du immer als sepa­ra­te Mahl­zeit essen und nicht mit ande­ren Lebens­mit­teln kom­bi­nie­ren.
  • Milch soll­test du am bes­ten nur sepa­rat und warm trin­ken — zum Bei­spiel als Gewürz­milch.
  • Eier soll­test du nicht mit Milch­pro­duk­ten, Fleisch, Fisch und Kar­tof­feln kom­bi­nie­ren.
  • Hei­ße und kal­te Spei­sen in Kom­bi­na­ti­on soll­test du ver­mei­den.
  • Ver­mei­de die Kom­bi­na­ti­on aus Getrei­de mit Joghurt oder Quark.
  • Eis­ge­kühl­te Geträn­ke soll­test du eben­falls mei­den, da sie das Ver­dau­ungs­feu­er löschen.

5. Regelmäßigkeit

Eine regel­mä­ßig Nah­rungs­zu­fuhr ist für eine gesun­de Ver­dau­ung sehr wich­tig. Ver­su­che dei­ne täg­li­chen Mahl­zei­ten immer zu ähn­li­chen Zei­ten ein­zu­neh­men und ver­mei­de Zwi­schen­mahl­zei­ten. Eine regel­mä­ßi­ge Nah­rungs­auf­nah­me stärkt das Agni und unser Ver­dau­ungs­sys­tem.

6. Leichte und warme Mahlzeiten

Bevor­zu­ge leich­te und war­me Mahl­zei­ten. Beson­ders am Mor­gen und am Abend ist unser Ver­dau­ungs­feu­er schwach, da zu die­sen Zei­ten Kapha vor­herrscht. Daher kön­nen wir unser Ver­dau­ungs­feu­er unter­stüt­zen, in dem wir leich­te und war­me Spei­sen essen. Das Mit­tag­essen soll­te die Haupt­mahl­zeit des Tages dar­stel­len. Da zu die­ser Zeit Pit­ta vor­herrscht, ist unser Ver­dau­ungs­feu­er stark und es kön­nen auch schwe­re­re Spei­sen vedaut wer­den.

Die Doshas & die Verdauung

  • Vata-Men­schen haben eine unre­gel­mä­ßi­ge Ver­dau­ung und lei­den häu­fig unter Blä­hun­gen und Ver­stop­fun­gen. Sie soll­ten daher dar­auf ach­ten,  war­me Mahl­zei­ten zu sich zu neh­men, da die­se leich­ter ver­daut wer­den kön­nen. Außer­dem ist für sie eine regel­mä­ßi­ge Nah­rungs­auf­nah­me sehr wich­tig. Opti­mal sind drei Mahl­zei­ten am Tag und ggfs. zwei Zwi­schen­mahl­zei­ten.
  • Pit­ta-Men­schen haben eine sehr star­ke Ver­dau­ung und einen regel­mä­ßi­gen Appe­tit. Sie soll­ten dar­auf ach­ten, drei regel­mä­ßi­ge Mahl­zei­ten zu sich zu neh­men. Bei Hun­ger nei­gen sie zu Reiz­bar­keit und Unge­duld. Außer­dem soll­ten sie ihre Mahl­zeit in Ruhe ein­neh­men und ver­su­chen jeden Bis­sen gut zu kau­en.
  • Kapha-Men­schen haben eine sehr lang­sa­me Ver­dau­ung und füh­len sich nach einer Mahl­zeit oft trä­ge und voll. Für sie ist es beson­ders wich­tig, dass sie auf ihr Hun­ger­ge­fühl ach­ten und immer erst dann essen, wenn sich der Hun­ger mel­det. Oft rei­chen ihnen zwei Mahl­zei­ten am Tag aus. Nach der Mahl­zeit wirkt auch Bewe­gung unter­stüt­zend auf den Ver­dau­ungs­pro­zess.

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