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Abnehmen mit Ayurveda

Abnehmen mit Ayurveda

Abnehmen mit Ayurveda

09 Oktober 2019

yogiveda

Abneh­men gestal­tet sich für vie­le Men­schen immer schwe­rer, da es einen Über­fluss an Lebens­mit­teln gibt und vie­le Men­schen den maß­vol­len Umgang ver­lernt haben. Auch unse­re Ernäh­rung und unse­re Lebens­ge­wohn­hei­ten füh­ren aus ayur­ve­di­scher Sicht häu­fig zu Über­ge­wicht. Daher steht im Ayur­ve­da auch beim Abneh­men die inne­re Balan­ce im Vor­der­grund. Denn wenn wir nicht im Gleich­ge­wicht sind, viel Stress haben und uns über­for­dert füh­len, haben wir oft die Ver­bin­dung zu unse­rer Intui­ti­on und unse­ren Bedürf­nis­sen ver­lo­ren. Die Fol­ge kön­nen Heiß­hun­ger­at­ta­cken und Stres­ses­sen sein. Wenn wir im Gleich­ge­wicht, ver­bun­den mit unse­ren Bedürf­nis­sen und unse­rer Intui­ti­on sind, ent­wi­ckelt unser Kör­per einen gesun­den Appe­tit. Er ver­langt genau nach den Lebens­mit­teln, die uns gut tun. Sobald wir im Ungleich­ge­wicht sind, sen­det uns unser Kör­per häu­fig gestör­te Signa­le. Das bedeu­tet, dass wir oft Gelüs­te nach unge­sun­den Nah­rungs­mit­teln ver­spü­ren. In sol­chen Momen­ten neh­men wir daher genau die Spei­sen zu uns, die unser Ungleich­ge­wicht wei­ter ver­stär­ken.

Die richtige Essenszeit

Viel zu oft den­ken wir beim Abneh­men nur in Kalo­ri­en. Dabei ist es viel wich­ti­ger dar­auf zu ach­ten, was wir zu wel­chen Uhr­zei­ten essen und wann wir unse­re Haupt­mahl­zeit des Tages ein­neh­men. Denn unser Kör­per ver­ar­bei­tet nicht alle Kalo­ri­en zu jeder Tages­zeit auf die glei­che Art und Wei­se. Zur Mit­tags­zeit ist unser Ver­dau­ungs­feu­er am stärks­ten. Daher kön­nen zu die­ser Zeit Kalo­ri­en am bes­ten ver­brannt wer­den. Laut Ayur­ve­da soll­te das Mit­tag­essen daher die Haupt­mahl­zeit des Tages dar­stel­len. Oft essen wir jedoch aus zeit­li­chen Grün­den tags­über viel zu wenig und ver­le­gen unse­re Haupt­mahl­zeit auf den spä­ten Abend. Am Abend, kön­nen Kalo­ri­en oft aber nicht mehr rich­tig ver­brannt wer­den und die Ener­gie wird teil­wei­se als Fett gespei­chert.

Gesunder Schlaf & Bewegung & Achtsamkeit

Auch ein erhol­sa­mer Schlaf hat bei einer Gewichts­ab­nah­me eine gro­ße Aus­wir­kung auf unser Wohl­be­fin­den und unser Hun­ger­ge­fühl. Sind wir müde und füh­len uns kraft­los, grei­fen wir eher zu fet­ti­gen und süßen Lebens­mit­teln. Ayur­ve­da emp­fiehlt gene­rell zwi­schen 22.00 – 23.00 Uhr ins Bett zu gehen. Denn die tiefs­ten und erhol­sams­ten Schlaf­pha­sen lie­gen zwi­schen 22.00 — 02.00 Uhr mor­gens. In die­ser Zeit fin­den die Rei­ni­gungs­pro­zes­se unse­res Kör­pers statt. Wer sehr lan­ge auf­bleibt und spät isst, beein­träch­tigt die­se Rei­ni­gungs­pro­zes­se. Dies führt dazu, dass unser Kör­per sich nicht rich­tig ent­span­nen und rege­ne­rie­ren kann. Außer­dem kön­nen Nähr­stof­fen nicht rich­tig ver­ar­bei­tet wer­den.

Aus­rei­chend Bewe­gung spielt eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le. Gera­de durch mor­gend­li­che kör­per­li­che Akti­vi­tät signa­li­sie­ren wir unse­rem Kör­per, dass wir wach sind und pro­gram­mie­ren ihn dar­auf, die auf­ge­nom­me­ne Ener­gie opti­mal zu ver­ar­bei­ten. Auch das geis­ti­ge Gleich­ge­wicht ist bei der Gewichts­re­duk­ti­on von gro­ßer Bedeu­tung.  Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keit sind auch bei die­sem The­ma wich­ti­ge Bestand­tei­le. Denn Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keit hel­fen uns, uns mit unse­ren Bedürf­nis­sen und unse­rer Intui­ti­on zu ver­bin­den.

Ernährung

Gewichts­re­duk­ti­on bedeu­tet im Ayur­ve­da nicht, dass wir hun­gern und uns alles ver­bie­ten. Hier ist es wich­tig, die rich­ti­gen Lebens­mit­tel aus­zu­wäh­len, die unser Ver­dau­ungs­feu­er stär­ken. Da die Kraft dei­nes Ver­dau­ungs­feu­ers eine wich­ti­ge Rol­le beim Abneh­men spielt, soll­test du dar­auf ach­ten Nah­rungs­mit­tel zu dir zu neh­men, die dei­ne Ver­dau­ung nicht belas­ten. War­me und gekoch­te Spei­sen und die Zuga­be von ver­dau­ungs­för­dern­den Gewür­zen sind beson­ders wich­tig. Damit kei­ne Heiß­hun­ger­at­ta­cken ent­ste­hen, sind zwei bis drei regel­mä­ßi­gen Mahl­zei­ten emp­feh­lens­wert. Beson­ders gut geeig­net sind zum Bei­spiel Hül­sen­früch­te, grü­nes und bit­te­res Gemü­se und Getrei­de wie zum Bei­spiel Reis oder Gers­te. Inte­grie­re anre­gen­de und bit­te­re Gewür­ze wie zum Bei­spiel Ing­wer, schwar­zer Pfef­fer, Kori­an­der und Küm­mel sowie fri­sche Kräu­ter in dei­nen Spei­se­plan. Gene­rell sind die Geschmacks­rich­tun­gen bit­ter, scharf und zusam­men­zie­hend zu bevor­zu­gen.

Zwischenmahlzeiten

Ver­su­che auf Zwi­schen­mahl­zei­ten zu ver­zich­ten. Zwi­schen­mahl­zei­ten stö­ren den Ver­dau­ungs­pro­zess. Daher ist es enorm wich­tig, dass du zwi­schen dei­nen Mahl­zei­ten Essens­pau­sen ein­planst, um dei­ner Ver­dau­ung Zeit zu geben, die vor­he­ri­ge Mahl­zeit zu ver­dau­en. Je nach Ver­dau­ungs­typ soll­test du 4–6 Stun­den Zeit zwi­schen den Mahl­zei­ten las­sen. Das Hun­ger­ge­fühl ist übri­gens ein Zei­chen dafür, dass die vor­he­ri­ge Mahl­zeit ver­daut ist und dein Kör­per bereit ist, neue Nah­rung auf­zu­neh­men. Ver­su­che vor jeder Mahl­zeit, die du zu dir nimmst, kurz in dich hin­ein­zu­hor­chen und zu über­prü­fen, ob dein Hun­ger­ge­fühl da ist oder ob du eher aus Appe­tit oder Gewohn­heit isst.


Ver­än­de­run­gen sol­len posi­tiv sein und uns moti­vie­ren. Und wie bei allen Ver­än­de­run­gen, die wir nach­hal­tig in unse­ren All­tag inte­grie­ren möch­ten, ist es auch hier wich­tig, dass wir Schritt für Schritt neue Gewohn­hei­ten auf­bau­en. Möch­test du mehr über die drei Doshas und die ayur­ve­di­sche Ernäh­rung ler­nen und Ayur­ve­da lang­sam in dei­nen All­tag inte­grie­ren? HIER fin­dest du Infor­ma­tio­nen zu mei­nem Work­shop zu die­sem The­ma.


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