Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages
Filter by Categories
Allgemein

5 wichtige ayurvedische Ernährungsregeln

Ayurvedische Ernährungsregeln

5 wichtige ayurvedische Ernährungsregeln

10 Oktober 2018

yogiveda

Im Ayur­ve­da spielt die Ernäh­rung eine zen­tra­le Rol­le für unser kör­per­li­ches und geis­ti­ges Wohl­be­fin­den. Beson­ders wich­tig sind fri­sche Nah­rungs­mit­tel, die uns stär­ken und Kraft spen­den. Eine wich­ti­ge Bedeu­tung hat auch die Acht­sam­keit bei der Zube­rei­tung und beim Essen.


Ayurvedische Ernährungsregeln

Die fol­gen­den ayur­ve­di­sche Ernäh­rungs­re­geln, sol­len dir dabei hel­fen, dass du dich nach einer Mahl­zeit glück­lich und kraft­voll fühlst.


Die richtige Menge

Du soll­test nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig essen. Gera­de wenn Vata-Men­schen im Stress sind, kön­nen sie schnell das Essen ver­ges­sen und füh­len sich kraft­los. Die rich­ti­ge Men­ge soll­te in zwei Hand­flä­chen pas­sen. Ein unan­ge­neh­mer Druck oder Müdig­keit und Träg­heit nach der Mahl­zeit, ist ein Zei­chen für die fal­sche Men­ge. Oft tre­ten dann Ver­dau­ungs­pro­ble­me auf.

Grö­ße­re Men­gen kann die Ver­dau­ung am bes­ten zur Mit­tags­zeit ver­ar­bei­ten, da zu die­ser Zeit unser Ver­dau­ungs­feu­er, das Agni, am stärks­ten ist.


Die richtige Auswahl der Nahrungsmittel

Die Wahl der Lebens­mit­tel hängt von der indi­vi­du­el­len Kon­sti­tu­ti­on, der Jah­res­zeit und der Tages­zeit ab. Im Ayur­ve­da wer­den war­me Spei­sen bevor­zugt, die frisch zube­rei­tet wer­den. Wich­tig ist eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung mit viel Gemü­se und Getrei­de. In der Haupt­mahl­zeit, soll­ten am bes­ten immer alle 6 Geschmacks­rich­tung vor­han­den sein.


Ungünstige Nahrungsmittelkombinationen meiden

Im Ayur­ve­da spricht man von ungüns­ti­gen Nah­rungs­mit­tel­kom­bi­na­tio­nen, wenn bestimm­te Lebens­mit­tel mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den, die in Kom­bi­na­ti­on ihre Eigen­schaf­ten ver­än­dern und somit nicht gut ver­träg­lich sind.


  • Rohes Obst soll­test du immer als sepa­ra­te Mahl­zeit essen und nicht mit ande­ren Lebens­mit­teln kom­bi­nie­ren. Am bes­ten eig­net sich fri­sches Obst als Zwi­schen­mahl­zeit.
  • Milch soll­test du am bes­ten nur sepa­rat und warm trin­ken zum Bei­spiel als Gewürz­milch.
  • Eier soll­test du nicht mit Milch­pro­duk­ten, Fleisch, Fisch und Kar­tof­feln kom­bi­nie­ren.
  • Hei­ße und kal­te Spei­sen in Kom­bi­na­ti­on soll­test du ver­mei­den
  • Ver­mei­de die Kom­bi­na­ti­on aus Getrei­de mit Joghurt oder Quark
  • Eis­ge­kühl­te Geträn­ke soll­test du eben­falls mei­den, da sie das Ver­dau­ungs­feu­er löschen

Achtsames Essen

Oft haben wir ver­lernt uns Zeit zum Essen zu neh­men und eine Mahl­zeit, auch wenn wir sie allei­ne ein­neh­men, rich­tig zu genie­ßen und wert­zu­schät­zen. Dabei spielt acht­sa­mes Essen fast genau­so eine wich­ti­ge Rol­le wie gesun­des Essen. Oft wird dies aber unter­schätzt. Wir sind per­ma­nent im Stress und haben oft ein­fach kei­ne Zeit uns rich­tig hin­zu­set­zen und lang­sam und in Ruhe zu essen. Häu­fig wird dann ein­fach nur schnell zwi­schen Tür und Angel etwas rein­ge­scho­ben, um das Hun­ger­ge­fühl abzu­schal­ten.


Ist dir viel­leicht auch schon mal auf­ge­fal­len, dass wenn du dir Zeit für das Kochen und für das Essen nimmst, es tat­säch­lich auch viel bes­ser schmeckt?

Ver­su­che dir wäh­rend dei­ner Mahl­zeit genug Zeit zu neh­men und gut zu kau­en, damit du in Ruhe dein Essen genie­ßen kannst und es danach gut ver­daut wer­den kann.


Zubereitung

Im Ayur­ve­da wird emp­foh­len alle Mahl­zeit mög­lichst frisch zu kochen, da so das Pra­na, die Lebens­en­er­gie, gestärkt wird. Durch das Kochen und Düns­ten wird die Nah­rung oft bekömm­li­cher. Daher wird die­se Art der Zube­rei­tung im Ayur­ve­da für die meis­ten Men­schen emp­foh­len. Gera­de für Berufs­tä­ti­ge stellt dies aller­dings eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar. Viel­leicht hast du die Mög­lich­keit dir mor­gens dein Mit­tag­essen vor­zu­be­rei­ten und in einem Ther­mos­ge­fäß mit auf die Arbeit zu neh­men.

Anwendung im Alltag

Ich hof­fe du kannst ein paar ayur­ve­di­sche Ernäh­rungs­re­geln für dich mit­neh­men. Nun gibt es ja trotz­dem oft Zei­ten, in denen wir uns aus ver­schie­de­nen Grün­den nicht so gut ernäh­ren und dies auch an klei­ne­ren Beschwer­den schnell mer­ken. In die­sem Fall hilft ein Fas­ten­tag mit Kit­cha­di oder eine 7-tägi­ge Fas­ten­wo­che.