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Wie du Gewohnheiten änderst!

Gewohnheiten ändern

Wie du Gewohnheiten änderst!

15 August 2018

yogiveda

Hast du den Wunsch unge­sun­de Gewohn­hei­ten zu ändern, weißt aber nicht wie du am bes­ten anfängst?

Viel­leicht möch­test du mit dem Rau­chen auf­hö­ren, dich gesün­der ernäh­ren oder weni­ger vor dem Laptop/TV sit­zen und dich mehr bewe­gen? Wir nut­zen Gewohn­hei­ten oft als Beloh­nung und zur Befrie­di­gung von Bedürf­nis­sen.


Vie­le kör­per­li­che und geis­ti­ge Beschwer­den ent­ste­hen jedoch durch unge­sun­de Gewohn­hei­ten. Ungüns­ti­ge Gewohn­hei­ten änderst du am bes­ten in dem du sie nach und nach durch eine neue Gewohn­heit ersetzt. Es ist meis­tens sinn­voll, dass du dir nicht ein­fach irgend­et­was ver­bie­test, son­dern eine gute Alter­na­ti­ve fin­dest. Denn so kannst du “Trotz­re­ak­tio­nen” ver­mei­den.


Wie entstehen Gewohnheiten?

Gewohn­hei­ten sind ein erlern­tes Ver­hal­ten und geben uns Sicher­heit. Oft sind sie schon in unse­rer Kind­heit ent­stan­den und wir ver­bin­den sie mit bestimm­ten Erin­ne­run­gen und Emo­tio­nen. Daher ist es gar nicht so ein­fach alte Gewohn­hei­ten los­zu­wer­den. Wich­tig ist, dass du eine gesün­de­re Alter­na­ti­ve fin­dest, die dir aber das glei­che Gefühl wie die alte Gewohn­heit ver­mit­telt.

Gera­de am Anfang ist es schwer sich an etwas Neu­es zu gewöh­nen und es kos­tet dich Zeit und Ener­gie. Aber du wirst mer­ken, wie schnell du eine neue Gewohn­heit in dei­nen All­tag inte­grie­ren kannst. Und sobald du sie fest ver­an­kert hast, klappt alles von allein.

Wie ändere ich Gewohnheiten?


  • Was will ich ver­än­dern? Benen­ne die Gewohn­heit, die du ver­än­dern möch­test.
  • War­um hän­ge ich an die­ser Gewohn­heit?
  • Wel­che Emo­tio­nen ver­bin­de ich mit die­ser Gewohn­heit?
  • Was für Vor­tei­le hat die­se Gewohn­heit für mich?
  • Wel­che Gewohn­heit möch­te ich statt­des­sen in mei­nen All­tag inte­grie­ren?

Wich­tig: Ver­bie­te dir eine Sache nicht kom­plett. Wich­tig ist, dass du die Gewohn­heit lang­sam in dei­nen All­tag inte­grierst. Am bes­ten gehst du so vor:


  • In der ers­ten Woche inte­grierst du die neue Gewohn­heit zu 14 in dei­nen All­tag und behält die alte Gewohn­heit zu 34 bei.
  • Wäh­rend der zwei­ten Woche über­nimmst du die neue Gewohn­heit zu 12.
  • In der drit­ten Woche ersetzt du die alte Gewohn­heit zu 34.
  • Und in der vier­ten Woche ver­suchst du die alte Gewohn­heit kom­plett abzu­le­gen.

Wenn es dir sehr schwer fällt dein unge­sun­de Gewohn­heit auf­zu­ge­ben (wie z.B. das Rau­chen), kannst du die Zeit­räu­me auch ver­län­gern. Wenn du dir vor­neh­men möch­test, frü­her auf­zu­ste­hen, um die mor­gend­li­che Zeit für dich zu nut­zen, fin­dest du auf mei­nem Blog eine Mor­gen­rou­ti­ne.


Häufige Gewohnheiten der Doshas

  • Der Vata-Mensch hat nach­mit­tags oft ein gro­ßes Ver­lan­gen nach Zucker, da die­ser ein schnel­ler Ener­gie­lie­fe­rant ist. Hier könn­test du ver­su­chen als süße Alter­na­ti­ve einen Chai-Tee zu trin­ken und eine Honig­waf­fel (mit Rohr­zu­cker) zu essen oder dir einen war­men natur­trü­ben Apfel­saft mit Zimt und Kar­da­mom zuzu­be­rei­ten. Das sind oft gute Alter­na­ti­ven, die dein Ver­lan­gen nach etwas Süßem stil­len kön­nen.
  • Pit­ta-Men­schen nei­gen oft dazu, zu vie­le fet­ti­ge und schar­fe Spei­sen zu sich zu neh­men. Um die­ses Ver­lan­gen aus­zu­glei­chen, ist es hilf­reich, dass du bit­te­re Nah­rungs­mit­tel wie zum Bei­spiel grü­nes Gemü­se und Sala­te in dei­nen Spei­se­plan inte­grierst.
  • Kapha-Men­schen nut­zen Essen oft als Kom­pen­sa­ti­on, daher neigt die­ser Kon­sti­tu­ti­ons­typ auch häu­fig zu Über­ge­wicht. Hier ist es wich­tig, dass du den Ver­zehr von Milch­pro­duk­te, Zucker, Fleisch, und fet­ti­ges Essen redu­zierst. Oft hel­fen Gewür­ze, die das Ver­dau­ungs­feu­er anre­gen, so wie bit­te Nah­rungs­mit­tel, um Heiß­hun­ger­at­ta­cken zu ver­mei­den.

Körper und Geist in Einklang

Du hast Lust dei­nem Kör­per und Geist etwas Gutes zu tun? Mit der Yogi­ve­da-Kur lernst du wie du mehr auf dei­ne Bedürf­nis­se hörst und ayur­ve­di­sche Emp­feh­lun­gen in dei­nen All­tag inte­grierst. Mein Wunsch ist es, dich mit dem Kur­pro­gramm dabei zu unter­stüt­zen, dei­nen Kör­per und Geist in Ein­klang zu brin­gen und dir somit zu mehr Lebens­en­er­gie und Wohl­be­fin­den zu ver­hel­fen. Du hast Lust mehr über das Kur­pro­gramm zu erfah­ren?