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Gewürze im Frühling

Gewürze im Frühling

Gewürze im Frühling

15 April 2020

yogiveda

Der Früh­ling ist end­lich da. Die Tage wer­den wie­der län­ger und wir haben auto­ma­tisch Lust mehr Zeit an der fri­schen Luft zu ver­brin­gen. Viel­leicht spürst du aber auch noch die Schwe­re vom Win­ter und fühlst dich trä­ge und müde. Die bekann­te Früh­jahrs­mü­dig­keit ist bei vie­len Men­schen im Früh­ling sehr prä­sent. Der Früh­ling wird aus ayur­ve­di­scher Sicht dem Kapha Dosha zuge­ord­net. Daher sind die Ele­men­te Was­ser und Erde jetzt vor­herr­schend und somit die Eigen­schaf­ten kühl, schwer, sta­bil, lang­sam, trä­ge und schlei­mig prä­sent.

3 Gewürze im Frühling

Auch im Früh­ling emp­fiehlt Ayur­ve­da eine Anpas­sung der Ernäh­rungs­wei­se. Unser Kör­per braucht jetzt leich­te und fri­sche Spei­sen, schar­fe und anre­gen­de Gewür­ze. Im Früh­ling eig­nen sich beson­ders gut Ing­wer, Kur­ku­ma und lan­ger Pfef­fer, um Kapha zu har­mo­ni­sie­ren und aus­zu­glei­chen. Die­se drei Gewür­ze regen den Stoff­wech­sel an und stär­ken das Immun­sys­tem. In dem heu­ti­gen Blog­ar­ti­kel “Gewür­ze im Früh­ling” möch­te ich dir die­se drei Gewür­ze ein­mal genau­er vor­stel­len:

Ingwer

Ing­wer gehört zu den belieb­tes­ten Gewür­ze und ist ein wich­ti­ges Heil­mit­tel. Es gibt ihn frisch – als Ing­werknol­le oder getrock­net als Pul­ver. Aller­dings wer­den dem fri­schen und dem getrock­ne­ten Ing­wer unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten nach­ge­sagt. Daher haben sie auch unter­schied­li­che Wir­kun­gen auf unse­ren Kör­per. Der fri­sche Ing­wer ist scharf und regt den Stoff­wech­sel an. Der getrock­ne­te Ing­wer hat laut Ayur­ve­da eine auf­bau­en­de Wir­kung. Er kann ins­be­son­de­re wirk­sam bei Erkäl­tun­gen ange­wen­det wer­den, da er die Atem­we­ge befreit. Ing­wer ist zu fast jeder Jah­res­zeit ein sehr gutes Gewürz. Beson­ders im Früh­ling soll­te der Ing­wer aller­dings in kei­ner Küche feh­len.

Langer Pfeffer (Pippali)

Pip­pa­li wird in der ayur­ve­di­schen Leh­re in der Küche, aber auch als Medi­zin ein­ge­setzt. Denn er ent­facht das Agni, unser Ver­dau­ungs­feu­er, stärkt die Abwehr­kräf­te und hat eine rei­ni­gen­de Wir­kung. Daher wird der lan­ge Pfef­fer oft auch wäh­rend einer Detox-Kur ein­ge­setzt. Außer­dem hat er eine schleim­re­du­zie­ren­de Wir­kung und wird daher oft bei Erkäl­tun­gen und Atem­wegs­er­kran­kun­gen ein­ge­setzt. Auf­grund die­ser Eigen­schaf­ten ist Pip­pa­li eben­falls ein idea­les Gewürz für die Früh­lings­zeit.

Kurkuma

Kur­ku­ma, auch als Gelb­wurzel bekannt, gehört zu den Ing­wer­ge­wäch­sen und gilt im Ayur­ve­da als eines der wich­tigs­ten Gewür­ze. Denn Kur­ku­ma hat eine rei­ni­gen­de Wir­kung, stärkt das Immun­sys­tem und die Leber. Ihm wer­den die Geschmacks­rich­tun­gen bit­ter und zusam­men­zie­hend zuge­ord­net. Daher regu­liert Kur­ku­ma den Stoff­wech­sel und eig­net sich opti­mal zur Gewichts­re­duk­ti­on und zur Ent­schla­ckung. Er regt den Gal­len­fluss an, wirkt ent­zün­dungs­hem­mend und blut­rei­ni­gend. Außer­dem wird Kur­ku­ma bei Asth­ma, Heu­schnup­fen und Hals­er­kran­kun­gen ein­ge­setzt. Daher ist Kur­ku­ma eben­falls ein opti­ma­les Gewürz in der Früh­lings­zeit.


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