Einige Lebensmittel, die sich gut in eine Vata-ausgleichende Ernährung integrieren lassen, sind:
Getreide: Reis, Dinkel, Hafer und Quinoa
Gemüse: Kürbis, Süßkartoffel, Möhren, Fenchel, Zucchini, Rote Bete, Lauch und Avocado
Obst: Mango, Papaya, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Weintrauben oder gedünstete Äpfel und Birnen
Hülsenfrüchte: besonders geschälte Mungbohnen oder gut weich gekochte Linsen
Fette: Ghee, Sesamöl, Mandelöl und Olivenöl
Nüsse & Samen: Mandeln, Walnüsse, Cashews, Sesam oder Kürbiskerne – am besten eingeweicht
oder leicht angeröstet
Gewürze: Kreuzkümmel, Kardamom, Koriander, Ingwer, Zimt, Fenchel und Asafoetida
Getränke: warmes Wasser, Ingwerwasser und warme Kräutertees
Hülsenfrüchte können für eine empfindliche Vata-Verdauung schwerer bekömmlich sein. Deshalb sollten sie gut durchgekocht und mit verdauungsunterstützenden Gewürzen wie Kreuzkümmel, Fenchel oder Asafoetida zubereitet werden.
Beispiel für einen Vata-Tag
Frühstück: Warmes Porridge mit gedünsteter Birne, Zimt, Kardamom und etwas Mandelmus.
Mittagessen: Das Mittagessen darf die größte Mahlzeit des Tages sein. Zum Beispiel ein mildes Dal mit Reis und
gekochtem Gemüse oder ein wärmendes Curry.
Abendessen: Eine leichte Kürbis- oder Gemüsesuppe, ein Gemüsegericht mit Reis oder ein kleines warmes Gericht.
Snack bei echtem Hunger: Ein gedünsteter Apfel, eingeweichte Mandeln oder eingeweichte Trockenfrüchte.
Besonders wichtig ist für Vata nicht nur was du isst, sondern auch wie regelmäßig du isst. Drei Mahlzeiten zu ähnlichen Zeiten können deiner Verdauung und deinem gesamten Tagesrhythmus Struktur geben.